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die unabhaengige liste
was Die A.L.F. (Autonome Liste Fachschaft) versteht sich als Plattform, in der all jene Menschen mitarbeiten können, die an unabhängiger, basisdemokratischer, autonomer und emanzipatorischer Politik von Studierenden für Studierende interessiert sind.

wer - Eine buntgemischte Gruppe von StudentInnen, die die Uni leben. Am liebsten Frauen.

wie - Mittendrin statt nur dabei. Interessiert, (mit-/um-/durch-)denkend und engagiert. Selbstbestimmt. Mitgestaltend

warum - Weil wir stinksauer und absolut nicht einverstanden sind wie es im Moment an der Uni läuft.

Universität ist für uns ein Gemeinwesen in dem alle Beteiligten gleichberechtigt mitbauen, mitgestalten und mitreden. Sie ist ein vitaler Bestandteil der Gesellschaft, studieren heißt diese zu reflektieren, analysieren, kritisieren,...

Eine Universität ist kein Wirtschaftsbetrieb, dass mit Managementstrukturen versehen werden muss, und wir Studierenden sind keine KundInnen. Das heisst für uns, dass das Studium nicht nur eine Sprosse in der Karriereleiter, sondern ein Lebensgefühl ist.

Weil sich unsere eigenen Ideen und Forderungen direkt aus dem Uni-Alltag ergeben und wir in deren Umsetzung nicht an irgendwelche Parteiprogramme und Dogmen gebunden sein wollen ist A.L.F. unabhängig.
Da wir die Universität als Gemeinschaft sehen, legen wir Wert darauf gemeinsam mit den StudienrichtungsvertreterInnen das Leben an der Fakultät zu gestalten. Dieser direkte Bezug zu den Strvs ergibt sich nicht zuletzt daraus, dass diese zum Teil selbst MandatarInnen bei A.L.F. sind. Infolgedessen ist A.L.F. auch bestens über aktuelle Ereignisse, Stimmungen, Probleme,... informiert.

Seit 14 Jahren bestimmt das selbstorganisierte, selbstverwaltete Projekt A.L.F. die Studierendenvertretung an der Geiwi. Mit dieser Erfahrung im Hintergrund haben wir die besten Voraussetzungen in den kommenden schwierigen Monaten das Beste herauszuholen.

Schwierig deshalb weil unsere Auffassung von Universität in krassem Gegensatz zum momentanen Trend steht. Demokratie und freier Hochschulzugang werden demontiert, Gleichberechtigung gänzlich vergessen, die Universität zum Dienstleistungsbetrieb.

Wir fordern:

- freier Hochschulzugang
- weg mit den Studiengebühren
- Aufrechterhaltung der Vielfalt an der Geiwi eine Rektorin
- tatsächliche Erhöhung des Frauenanteils bei den Lehrenden statt inhaltsleerer Floskeln bei Ausschreibungen
- sowie die Verankerung feministischer Forschung und Lehre in jeder Studienrichtung
- gleichberechtigte basisdemokratische Mitbestimmung aller Universitätsangehörigen
- von Politik und Wirtschaft unabhängige und fortschrittliche Forschung und Lehre
- kritische Auseinandersetzung und Reflexion von Aussagen und Handlungen
- weiterhin kostenfreie Sprachkurse











und wer ist die A.L.F. ?

Die A.L.F. (Autonome Liste Fachschaft) versteht sich als Plattform, in
der all jene Menschen mitarbeiten können, die an unabhängiger,
basisdemokratischer, autonomer und emanzipatorischer Politik von
Studierenden für Studierende interessiert sind.

...unabhängig
weil wir im Gegensatz zu allen anderen ÖH-Fraktionen uns von keinen
Parteien oder sonsigen Bünden finanzieren und damit auch nichts
dreinreden lassen.

....basisdemokratisch
weil Hochschulpolitik unserer Meinung nach nicht von Funktionären
betrieben werden soll, sondern als Willensbildung aller in einer sich
selbst verwaltenden Universität.

...autonom
weil wir selber nachdenken, kritisieren und neu gestalten.

...emanzipatorisch
weil wir den Sinn von Bildung und Wissenschaft in der
Weiterentwicklung von Gesellschaft sehen.

Die A.L.F. (Autonome Liste Fachschaft) ist - wie der Name bereits sagt
- eine von Organisationen oder politischen Parteien unabhängige
Fraktion.



UOG 93 §1.(2)1. FREIHEIT der WISSENSCHAFT

Die Mandatare und Mandatarinnen kandidieren auf dieser Liste, weil
sie mittels eines Mandats offizielle VertreterInnen der Fachschaft Geiwi
die Studierenden von über 20 Studienrichtungen vertreten können.
Dies geschieht einmal uniintern auf Fakultätsebene und
gegebenenfalls auch im Senat, andererseits auch nach außen hin zur
Gesellschaft.

Die A.L.F. hat den Vorteil, daß sie im Sinne der Studierenden handeln
kann (nach Diskussion mit den StudienrichtungsvertreterInnen, die
teilweise selbst MandatarInnen dieser Liste sind), und sich nicht nur
auf den Servicebereich

12 Jahre von unten nach oben

Die Fachschaft Geiwi profitiert seit 1989 von der Arbeit des
selbstorganisierten, selbstverwaltenen Projekts A.L.F. . In letzter Zeit
war die Vollrechtsfähigkeit ein Hauptthema. Für den Erhalt der Vielfalt
auf der Geiwi zeichnet die A.L.F. verantwortlich, wir brachten die neue
Intsitutsstruktur zustande.

Die der A.L.F. angehörenden Menschen engagieren sich in
verschiedenen Bereichen, die direkt oder indirekt mit Studieren zu tun
hat. Sie denken über Probleme und Konsequenzen, die sich aus
politischen Entscheidungen ergeben, nach, wie z. B. die Ausgliederung
der Universitäten, die automatisch (noch höhere) Studiengebühren
und die Abhängigkeit von Politik und Wirtschaft mit sich bringen
würden und so die Lehr- und Lernfreiheit in Frage stellen, und den
Bereich der Geisteswissenschaften auf ein Minimum reduzieren
würde; weiters die Auswirkungen von politischen Entscheidungen auf
die Gesellschaft (Kindergeld, Schließung von kulturellen Einrichtungen
aufgrund von budgetären Kürzungen durch die derzeitige Regierung).

Declaration of Human Rights Art.26.(1) RECHT auf BILDUNG

Bildung ist ein Menschenrecht. Wir fordern freien Hochschulzugang,
keine Ausglie-derung der Universitäten, Vielzahl der Studienrichtungen,
Chancengleichheit für alle, mehr Mittel für Forschung und Lehre sowie
eine kritische Auseinandersetzung und Reflexion von Aussagen und
Handlungen!
Dabei gehen wir davon aus, daß universitäre und gesellschaftliche
Entwicklungen nicht voneinander getrennt gesehen werden können.
Deshalb nehmen wir auch zu aktuellen gesellschaftspolitischen
Themen Stellung.

Besonderer Hinweis: eine Einschränkung der Meinungs-, Rede- und
besonders der Denkfreiheit durch eine Mutterpartei ist nicht gegeben!


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